Modernisierung

Erfahren Sie mehr über das Projekt, die einzelnen Maßnahmen, unsere Partner, die Geschichte der drei Gebäude, und gelangen Sie hier zum Presseservice.

Wir modernisieren

Über das Projekt

Die Modernisierungsarbeiten an der Hamburger Kunsthalle laufen auf Hochtouren. Damit ist das Ziel verbunden, die internationale  Bedeutung der Sammlung zu festigen, die Attraktivität des Museums für die Besucher zu erhöhen, dem Haus zu einer noch stärkeren Präsenz im städtischen Raum zu verhelfen und die eigentlichen Museumsaufgaben zu stärken. Ermöglicht wird die Modernisierung durch eine großzügige 15-Millionen-Euro-Sachspende der vom Hamburger Unternehmer und Mäzen Alexander Otto und seiner Frau gegründeten Dorit und Alexander Otto-Stiftung. Der Senat hat zudem beschlossen, zusätzlich das Depot der Kunsthalle zu sanieren und im Rahmen von Umbaumaßnahmen im Bereich Deichtorplatz/Ferdinandstor die Außenanlagen des Museums neu zu gestalten.

Außenansicht

Innenansicht Gründungsbau

Das Modernisierungsprojekt ist getragen von der Leitidee der Wiederbelebung des historischen, zentralen Haupteinganges im Gründungsbau. Mit seiner Wiedereröffnung werden alle Gebäudeteile der Hamburger Kunsthalle zu einem einzigen Museumskomplex zusammengeführt. Das repräsentative Foyer und Treppenhaus des Gründungsbaus wird modern und serviceorientiert umgestaltet. Die Präsentation der ständigen Sammlung erfährt eine substanzielle Verbesserung durch eine Modernisierung der Räume für die Alten Meister und das 19. Jahrhundert sowie durch ein besucherfreundliches Leitsystem. Frei werdende Flächen in den bisherigen Eingangsbereichen werden zukünftig für die Präsentation von Kunst genutzt. Der gestiegenen Nachfrage nach Bildungs- und Vermittlungsprogrammen wird die Kunsthalle mit renovierten und besser gegliederten Räumen und der Schaffung eines zentralen Saales für Veranstaltungen gerecht.

Modernisierte und teils neu geschaffene Räumlichkeiten führen außerdem zu besseren Arbeitsbedingungen in den Bereichen Forschung, Restaurierung und Verwaltung. Am Ort des alten Café Liebermann wird ein neues Museumscafé eingerichtet. Die Maßnahmen sind mit dem Denkmalschutzamt und dem Oberbaudirektor abgestimmt.

Der von Alfred Lichtwark, Albert Erbe und Fritz Schumacher geplante, und von Letzterem umgesetzte repräsentative Kuppelbau der Kunsthalle bleibt als Baudenkmal von außen unangetastet. Er wird künftig jedoch im Geiste Lichtwarks, im Außen- und im Innenbereich durch Skulpturen belebt. Der bisher als Garderobe genutzte Seitenraum wird für museumspädagogische Angebote genutzt werden. Der Senat hat zudem beschlossen, parallel zur Modernisierung der Kunsthalle auch das zentrale Gemälde- und Skulpturendepot in der Kunsthalle für rund vier Millionen Euro zu sanieren, so dass künftig eine Aufbewahrung und Sicherung der Kunstwerke auf internationalem Niveau möglich sein wird. Zudem wird der Senat mit knapp drei Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsfonds Hamburg 2010 Teile des Außenbereiches der Kunsthalle im Rahmen von Umbaumaßnahmen im Bereich Deichtorplatz/Ferdinandstor umgestalten. Die Kunsthalle öffnet sich dadurch zukünftig über eine neu gestaltete, ansprechende und barrierefreie Außenanlage zur Stadt und zur Alster hin.

Weiter offen

Die Kunsthalle bleibt während der Modernisierung in Teilbereichen für Besucher geöffnet. Weiterhin werden im Ungers-Bau große Sonderausstellungen gezeigt sowie eine konzentrierte Präsentation der 200 bedeutendsten Werke aus allen Bereichen der Sammlung. Ebenso wird ein umfangreiches Programm an Veranstaltungen und museumspädagogischen Kursen während des Umbaus geboten. Im Zuge der fortlaufenden Arbeiten für die Modernisierung ist der Muschelkalkbau und der Gründungsbau seit Juli 2014 geschlossen. Im Frühjahr 2016 wird sich die Hamburger Kunsthalle dann mit neu gewonnener Strahlkraft präsentieren.

Die einzelnen Maßnahmen

Zentrales Eingangsportal

Ziel ist es, den historischen Haupteingang vis-à-vis der Alster als zentrales und attraktives Eingangsportal wieder zu eröffnen. Die seit 1919 ungenutzte Eingangstreppe wird zu einem repräsentativen, einladenden Zugang ausgebaut. Diese Treppe führt zukünftig in den wieder freigelegten, offenen Arkadenraum. Das großzügige, lichtdurchflutete Foyer gibt den Blick durch eine breite Glasfront auf die Alster frei. Eine gläserne Aufzugsanlage im Arkadenbereich ermöglicht den barrierefreien Zugang zu allen Geschossen. Der Übergang zur Galerie der Gegenwart wird zudem deutlich aufgewertet und ein neuer, gebäudeinterner Übergang zum Hubertus-Wald-Forum geschaffen..

Zentrales Eingangsportal

Attraktives Foyer und Servicezone

Dazu gehört die Schaffung eines repräsentativen und barrierefreien Eingangsportals mit einem großzügigen Foyer, das zentrale Serviceeinrichtungen wie Ticketverkauf, Besucher-Info und Museumsshop vereint und verkürzte Wege zu allen Sammlungsbereichen bietet. Im Zuge der Wand- und Bodenrenovierung für das zukünftige Foyer wurde der historische Terrazzo-Boden freigelegt. Das angrenzende Café Liebermann wird vollständig renoviert und zu einem stilvollen Museumscafé hergerichtet. Der Olympiasaal wird mit dem früheren Saal der Meisterzeichnung zum künftigen Veranstaltungsraum zusammengelegt, der Ausstellungseröffnungen, Empfänge, Vorträge und Konzerte für bis zu 400 Personen ermöglicht. Außerdem wird ein neues Zwischengeschoss für ein weiteres Foyer mit Garderoben und Serviceeinrichtungen geschaffen.

Querschnitt Gründungsbau

Neues Eingangsportal

Neugestaltung von Ausstellungsflächen, Modernisierung der Vermittlungsräume und Ergänzungsbau

Nachdem bereits 2006 die Renovierung der Klassischen Moderne abgeschlossen wurde, werden im Muschelkalkbau im 1. Obergeschoss nun die Sammlungsräume der Alten Meister und des 19. Jahrhunderts umfangreich saniert und behutsam modernisiert. Neben der Umstellung auf modernste LED-Beleuchtungstechnik werden die Bodenbeläge und die Oberflächen der Wände erneuert, so dass die Exponate deutlich besser zur Geltung kommen. Die derzeit über das Gebäude verteilten Räume der Abteilung Bildung und Vermittlung werden an zentraler Stelle zusammengefasst und modernisiert. Bahnseitig wird ein viergeschossiger, energieeffizienter Neubau in den Gründungsbau stilvoll eingepasst, der Büros und Restaurierungswerkstätten umfasst. Erste Sammlungsräume sind bereits fertiggestellt und werden in Kürze an die Kunsthalle übergehen.

 

Modernisierter Sammlungsraum,  © Hamburger Kunsthalle, Photo: Kay Riechers

Depotsanierung und Neugestaltung der Außenanlagen

Die von der Stadt mit rund vier Millionen Euro finanzierte Sanierung des zentralen Gemälde- und Skulpturendepots in der Kunsthalle ist bereits abgeschlossen.

Neben einer umfassenden Sanierung der Depoträume u.a. der Erneuerung der Dämmung und Oberflächen inkl. Bodenbelägen wurde ein Regal- und Hängesystem nach technisch neuestem Standard eingebaut sowie potenzielle Gefahrenquellen wie beispielsweise wasserführende Leitungen beseitigt. Damit wird von jetzt an eine Aufbewahrung der Kunstwerke auf internationalem Niveau gewährleistet.

Zudem hat die Stadt begonnen, mit knapp drei Millionen Euro den Außenbereich der Kunsthalle barrierefrei und einladender umzugestalten.

Mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsfonds Hamburg 2010 im Rahmen des Umbaus Deichtorplatz/Ferdinandstor soll die Qualität der südlichen Außenflächen erhöht werden. Auf Niveau des Kunsthallengebäudes soll eine neue Flaniermeile als zentraler Fußweg entstehen, mit Sitzgelegenheiten, neuen Anpflanzungen und einer barrierefreien Anbindung an die Alster. Diese erfolgt durch den Bau einer neuen rollstuhlgerechten Rampenanlage, die das Straßen- mit dem Museumsniveau verbindet, den Einbau taktiler Elemente in den Bodenbelag zur Wegeführung sowie die Umgestaltung der bestehenden Treppenanlage.

Unsere Partner

Alexander Otto stellt persönlich und über die von ihm und seiner Frau gegründete Dorit und Alexander Otto-Stiftung 15 Millionen Euro an Planungs- und Bauleistungen als Sachspende für die Modernisierung bereit. Die Entwurfsplanung wurde gemeinsam von der Hamburger Kunsthalle, der ECE und den zuständigen Behörden entwickelt. Das Projektmanagement liegt bei der ECE. Bei der architektonischen Gestaltung arbeiten die ECE-Architekten mit dem renommierten, externen Architektenbüro LH-Architekten zusammen. Für die Modernisierung der Sammlungsräume wird eng mit externen Museumsfachleuten zusammengearbeitet.

Unser Dank

»Wir danken Dorit und Alexander Otto von Herzen für ihre überaus großzügige Unterstützung. Die 15-Millionen Spende der Dorit und Alexander-Otto-Stiftung eröffnet uns die Chance, das Haus ebenso grundlegend wie behutsam zu modernisieren. Zu den wichtigsten durch die Spende ermöglichten Maßnahmen gehören die Schaffung eines zentralen Eingangs, eines großzügigen Foyers mit Café, Buchladen, Kassen und Besucherinformation, die verbesserte Besucherführung beim Museumsrundgang und die Sanierung der Sammlungsräume Alte Meister und 19. Jahrhundert. Unser großer Dank gilt darüber hinaus dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg für die Förderung der Depotsanierung sowie der besucherfreundlichen und barrierefreien Umgestaltung der Außenanlagen.«

Dr. Stefan Brandt und Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Vorstand der Hamburger Kunsthalle (Mai 2014)

Verkehrssenator Frank Horch, Dorit Otto, Alexander Otto, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Direktor der Hamburger Kunsthalle Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler, Geschäftsführer der Hamburger Kunsthalle Dr. Stefan Brandt

Das zentrale Gemälde- und Skulpturendepot der Hamburger Kunsthalle entspricht höchsten internationalen Standards

Alexander Otto, Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler, Dr. Stefan Brandt und Prof. Dr. Hubertus Gaßner und (v.l.n.r.) bei der Besichtigung, © Hamburger Kunsthalle, Photo: Norbert Weidemann

Stimmen zur Modernisierung

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz

»Schon die Gründung der Kunsthalle geht wesentlich auf bürgerschaftlichen Einsatz zurück. Insofern steht das Engagement von Dorit und Alexander Otto in einer guten Tradition. Der Hamburger Senat ist hierfür sehr dankbar. Der umfassende Modernisierungsprozess der Kunsthalle wird die Bedeutung dieser wichtigen Hamburger Kulturinstitution auch im internationalen Rahmen stärken.«

Alexander Otto

»Alle Räume in den beiden älteren Museumsabschnitten werden modernisiert. Einige bereits fertig gestellte Sammlungsräume lassen schon jetzt erahnen, wie das historische Bauwerk wieder zur Geltung kommen wird. Ein besonderes Highlight wird die neue, zentrale Eingangssituation des Gründungsbaus, die bei den Besuchern bereits beim Betreten der Kunsthalle Appetit auf den Rundgang machen wird. In weniger als einem Jahr ist die Kunsthalle wieder komplett geöffnet.« (Juni 2015)

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler

»Die Kunsthalle ist das besucherstärkste Museum Hamburgs und eines der größten Kunstmuseen Deutschlands. Dank der großzügigen Spende der Dorit und Alexander Otto-Stiftung wird die Kunsthalle noch attraktiver für die Besucher und kann ihre internationale Bedeutung weiter ausbauen. Die grundlegende Sanierung des Gemäldedepots der Hamburger Kunsthalle nach internationalen Standards ist ein Meilenstein in der Geschichte des Museums. Damit erfüllt die Stadt ihre Verpflichtung, das wertvolle kulturelle Erbe dauerhaft zu bewahren und ermöglicht der Kunsthalle eine wesentliche Bedingung des nationalen und internationalen Leihverkehrs zu erfüllen.“ (Juni 2015)

Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor Hamburger Kunsthalle

„Ich freue mich sehr, dass das zentrale Depot der Kunsthalle nach langer Planungszeit und so kurzer Bauzeit im neuen Gewand wieder eröffnet wird. Auch hier sind wir der Devise ‚Erst die Sicherheit, dann die Schönheit‘ gefolgt, wie es sich für ein Museum als Schatzhaus der Nation geziemt. Es begeistert mich deshalb umso mehr, dass dank der äußerst großzügigen Spende von Dorit und Alexander Otto die Hamburger Kunsthalle in wesentlichen Bereichen gleichzeitig verschönert und verbessert werden kann.“ (Juni 2015)

Dr. Stefan Brandt, Geschäftsführer Hamburger Kunsthalle

„Die fristgemäße Fertigstellung des Depots, das höchsten internationalen Standards entspricht, steht auch sinnbildlich für die nachhaltige Ausrichtung der gesamten Modernisierung. Es geht uns, Alexander Otto und der Stadt Hamburg nicht um bloße Verschönerungsarbeiten, sondern um eine Investition in die Substanz des Museums. Wir starten nun guten Mutes in die letzte Etappe bis zur geplanten Wiedereröffnung Ende April 2016. Dabei motiviert uns zusätzlich, dass wir uns weiterhin voll im Zeit- und Kostenplan befinden.“ (Juni 2015)

Dorit Otto

»Die große Zahl von 60.000 Besuchen durch Kinder und Jugendliche zeigt, dass die Kunsthalle auch einen Bildungsauftrag erfüllt. Daher freut es mich, dass wir mit der Modernisierung auch den Bereich der Museumspädagogik stärken werden. Es ist wichtig, dass wir unseren Kindern den Zugang zur Kunst so leicht wie möglich machen.« (Mai 2014)

Verkehrssenator Frank Horch

»Alle Maßnahmen führen zu einer sichtbaren Aufwertung des Außenbereichs. Nicht nur die Kunsthalle selbst, auch die Verkehrsanlagen erhalten ein attraktives Gesicht. Die Kunsthalle wird aus ihrer ›Insellage‹ geholt. Dazu trägt die bessere Erreichbarkeit maßgeblich bei. Das gilt gerade auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkung. Es ist eine städtische Aufgabe, hier für eine Verbesserung zu sorgen und das Umfeld der Kunsthalle in jeder Hinsicht aufzuwerten.« (Mai 2014)

3 Gebäude, 1 Museum

1869: Der Gründungsbau

Die Kunsthalle verdankt ihre Entstehung der Initiative des 1817 gegründeten »Kunstvereins in Hamburg«, der 1850 die erste »öffentliche städtische Gemäldegalerie« in den Börsenarkaden eröffnete. Durch Schenkungen wuchs die Sammlung schnell, und die Hamburger setzten sich dafür ein, dass die Stadt ein eigenes Kunstmuseum erhielt. Aus den Reihen der Bürger stammte auch ein großer Teil der Spenden, die den Bau der Hamburger Kunsthalle ab 1863 ermöglichten. Die Stadt stellte dafür ein Grundstück am Glockengießerwall, die Alsterhöhe, zur Verfügung. Zwei junge Berliner Architekten, Hermann von der Hude (1830–1908) und Georg Theodor Schirrmacher (1833–1864), konzipierten die Pläne für den Backstein-Gründungsbau, der noch heute die Mitte der verschiedenen Gebäude der Hamburger Kunsthalle bildet. Reliefs mit Künstlerdarstellungen schmücken die Außenfassade. 1869 feierte das Gebäude im Stil der italienischen Renaissance Eröffnung. Heute beherbergt der Gründungsbau die Sammlung der Klassischen Moderne und Teile der Sammlung des 19. Jahrhunderts.

Historische Postkarte, Gründungsbau um 1884

Historische Aufnahme um 1884

1919: Der Muschelkalkbau

Alfred Lichtwark (1852–1914), der erste Direktor der Hamburger Kunsthalle, erwarb ab 1886 viele neue Kunstwerke für das Museum: niederländische Maler des 17. Jahrhunderts und großartige Altarbilder aus dem Mittelalter. Für die Erweiterung der Sammlung plante er ein neues Gebäude aus Muschelkalk, das aber erst nach seinem Tod 1919 eröffnet wurde. Unter der Leitung des bedeutenden Hamburger Oberbaudirektors Fritz Schumacher (1869–1947) entstand der Bau, die ersten Pläne dazu hatte Alfred Lichtwark noch gemeinsam mit dem Hamburger Bauinspektor Albert Erbe (1868–1922) angefertigt. Das helle, neoklassizistische Gebäude mündet gegenüber dem gleichzeitig erbauten Hauptbahnhof in einer Rotunde, die von einer mächtigen Kuppel bekrönt ist. Im Muschelkalkbau werden die Alten Meister vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert sowie Werke des 19. Jahrhunderts ausgestellt.

Das Gebäude, das den Gründungsbau mit dem Neubau verbindet, diente zunächst als Vortragssaal. In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde es dann vom Thalia Theater als »Theater in der Kunsthalle« genutzt. Durch eine großzügige Spende des Hamburger Mäzens Hubertus Wald (1913–2005) konnte der Saal mit Foyer zu einer Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche umgewandelt werden. 2004 wurden die Räumlichkeiten, die den Namen Hubertus-Wald-Forum tragen, eröffnet.

Rotunde Muschelkalkbau

Eingang des Hubertus-Wald-Forums

1997: Die Galerie der Gegenwart

Der 1997 eröffnete Bau des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926–2007) besteht aus zwei Teilen. Der vierstöckige Kubus mit strahlend heller Kalksteinfassade wird ergänzt durch ein mit rotem Granit verkleidetes Sockelgeschoss, das die Verbindung zur alten Kunsthalle herstellt. Während in den drei oberen Etagen der Galerie der Gegenwart die Sammlung zeitgenössischer Kunst und Wechselausstellungen zur Kunst nach 1960 gezeigt werden, ist das Sockelgeschoss für große Sonderausstellungen internationaler Kunst reserviert. Hier werden in Zukunft auch die Sammlungsbestände zur Kunst der 1950er- und 1960er-Jahre sowie des Kupferstichkabinetts zu sehen sein.

Galerie der Gegenwart und Gründungsbau

Galerie der Gegenwart

Presseservice

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Modernisierung der Hamburger Kunsthalle! Informationen für Pressevertreter stellen wir im Presseservice der Hamburger Kunsthalle zum Download bereit.

Visualisierung Außenansicht, Innenansicht Gründungsbau: © www.moka-studio.com

Photo zentrales Eingangsprotal, Querschnitt Gründungsbau, Neues Eingangsportal: ECE

Architektur-Modell zum Modernisierungsprojekt der Hamburger Kunsthalle im Maßstab 1:66. Halbseitige Absenkung ermöglicht Einblicke in Innenräume. © Hamburger Kunsthalle, Photo: Kay Riechers

Photo historische Postkarte Gründungsbau: Johann Hamann

Photo Muschelkalkbau: Ralf Suerbaum

Photo Eingang des Hubertus-Wald-Forums, Galerie der Gegenwart und Gründungsbau: Stefan Müller

Photo Galerie der Gegenwart: Ralf Suerbaum